Kann eine Siebträgermaschine den morgendlichen Familienwahnsinn retten?

Wahrscheinlich nicht. Aber sie kann dafür sorgen, dass der erste Kaffee des Tages richtig gut schmeckt. Wir haben die Tchibo Lapressa mehrere Wochen im Familienalltag getestet – morgens vor dem Aufstehen der Kinder, nach dem Kita-Bringen, im Homeoffice und zwischendurch, wenn eine kleine Kaffeepause genau das Richtige war.

Erster Eindruck

Wer kleine Kinder hat, weiß: Manche Tage beginnen, bevor der Wecker überhaupt klingelt. Während irgendwo ein Kuscheltier vermisst wird, Brotdosen gefüllt werden und plötzlich niemand mehr seine Schuhe findet, wächst bei vielen Eltern vor allem ein Wunsch: Bitte erst einmal einen richtig guten Kaffee.

Genau deshalb hat uns die Tchibo Lapressa neugierig gemacht. Die kompakte Siebträgermaschine verspricht Espresso-Bar-Gefühl für zu Hause – ohne komplizierte Technik oder aufwendige Bedienung.

Schon beim Auspacken hinterlässt sie einen hochwertigen Eindruck. Das moderne Design wirkt schlicht und wertig, gleichzeitig benötigt die Maschine überraschend wenig Platz. Gerade in Familienküchen, in denen Arbeitsfläche oft Mangelware ist, ist das ein echter Pluspunkt.

Auch die Verarbeitung überzeugt. Bedienelemente und Siebträger fühlen sich hochwertig an und die Inbetriebnahme gelingt unkompliziert. Die Anleitung erklärt die ersten Schritte verständlich, sodass bereits nach kurzer Vorbereitung der erste Espresso durchlaufen konnte.

Hier kommt unser ehrlicher FamilyFlairCheck.

Die rote Siebträgermaschine Tchibo Lapressa steht auf einer Holzarbeitsplatte vor einer dezent gemusterten Wand. Vor der Maschine liegt der Edelstahl-Siebträger mit Filtersieb, wodurch das kompakte Design und die Ausstattung der Espressomaschine gut zu erkennen sind.
Kompakt, modern und in auffälligem Rot: Die Tchibo Lapressa vereint klassisches Siebträger-Design mit einer platzsparenden Bauweise und macht bereits auf den ersten Blick Lust auf Espresso und Cappuccino.

Unser Praxistest

Natürlich wollten wir wissen, wie sich die Lapressa nicht nur auf dem Papier, sondern im echten Familienalltag schlägt.

Schon beim ersten Einsatz fiel die kurze Aufheizzeit positiv auf. Gerade morgens, wenn jeder Handgriff sitzen muss, möchte niemand lange auf den ersten Kaffee warten.

Der Espresso lief gleichmäßig durch und überzeugte mit einer feinen Crema sowie einem kräftigen, ausgewogenen Aroma. Geschmacklich hebt er sich deutlich von vielen klassischen Kaffeevollautomaten ab und kommt dem Café-Erlebnis erstaunlich nahe.

Nach dem morgendlichen Trubel durfte natürlich auch ein Cappuccino nicht fehlen. Die Dampflanze benötigt – wie bei klassischen Siebträgermaschinen üblich – etwas Übung. Bereits nach wenigen Versuchen gelang uns jedoch feinporiger Milchschaum, der sich sowohl für Cappuccino als auch für Latte Macchiato oder Flat White hervorragend eignet.

Nahaufnahme der roten Siebträgermaschine Tchibo Lapressa während der Espressozubereitung. Unter dem Siebträger steht ein Glas mit frisch gebrühtem Espresso und heller Crema. Daneben befindet sich ein cremiger Cappuccino mit feinporigem Milchschaum auf einer hellen Arbeitsfläche.
Frisch gebrühter Espresso mit feiner Crema und ein cremiger Cappuccino zeigen, was die Tchibo Lapressa im Alltag leisten kann – ideal für alle, die ihre Kaffeespezialitäten gerne selbst zubereiten.

Bedienung im Alltag

Viele verbinden eine Siebträgermaschine mit komplizierten Abläufen. Unser Eindruck war ein anderer.

Natürlich gehört etwas mehr Handarbeit dazu als bei einem Vollautomaten – genau das macht für viele Kaffeefans aber den Reiz aus. Nach einer kurzen Eingewöhnung gehen die einzelnen Schritte schnell in Fleisch und Blut über: Kaffee mahlen, Siebträger befüllen, andrücken, einspannen und den Espresso genießen.

Was uns im Alltag besonders gefallen hat: Mit der Lapressa lassen sich zwei Espressi gleichzeitig zubereiten. Gerade morgens spart das Zeit und ist ideal, wenn beide Eltern gleichzeitig ihren ersten Kaffee genießen möchten.

Aus der Zubereitung wird schnell ein kleines Morgenritual – eine bewusste Pause, bevor der Familienalltag richtig losgeht.

Kaffeequalität

Am Ende zählt vor allem eine Frage: Schmeckt der Kaffee?

Unsere Antwort lautet ganz klar: Ja.

Die integrierte Pre-Infusion-Technologie befeuchtet das Kaffeemehl vor dem eigentlichen Brühvorgang. Dadurch werden die Aromen gleichmäßiger extrahiert und der Espresso entwickelt einen ausgewogenen Geschmack mit schöner Crema.

Praktisch fanden wir außerdem, dass sich die Getränkemenge individuell programmieren lässt. So kann jeder seinen Espresso genau nach dem eigenen Geschmack einstellen – ob etwas kräftiger oder etwas milder.

Reinigung

Auch die Reinigung gehört bei einer Siebträgermaschine zum Alltag. Hier punktet die Lapressa mit einfachen Abläufen.

Tropfschale und Wassertank lassen sich leicht entnehmen und reinigen. Der Siebträger wird nach dem Bezug einfach ausgespült und ist schnell wieder einsatzbereit.

Natürlich benötigt eine Siebträgermaschine etwas mehr Pflege als ein Vollautomat. Der zusätzliche Aufwand hält sich jedoch in Grenzen und gehört für viele Kaffeeliebhaber einfach zum Zubereitungserlebnis dazu.

Nahaufnahme des Bedienfelds der roten Tchibo Lapressa Siebträgermaschine. Zu sehen sind drei beleuchtete Tasten für eine Tasse Espresso, zwei Tassen Espresso sowie Ein- und Ausschalten. Das kompakte Bedienkonzept ist übersichtlich gestaltet und leicht erreichbar.
Bildunterschrift:
Mit nur drei übersichtlichen Tasten lässt sich die Tchibo Lapressa intuitiv bedienen – für einen Espresso, zwei Espressi oder das Ein- und Ausschalten der Maschine.
Detailaufnahme der roten Tchibo Lapressa Siebträgermaschine mit Dampflanze. Ein Glas steht unter der Dampfdüse auf der Abtropfschale, während der seitliche Drehregler zur Aktivierung der Dampffunktion gut sichtbar ist.
Die integrierte Dampflanze der Tchibo Lapressa ermöglicht das Aufschäumen von Milch für Cappuccino, Latte Macchiato und weitere Kaffeespezialitäten – ganz wie in der Lieblingscafeteria.

Unsere Highlights im Familienalltag

Nach mehreren Wochen im Einsatz haben sich einige Punkte herauskristallisiert, die uns besonders überzeugt haben.

Allen voran das kompakte Design. Die Lapressa bietet klassisches Siebträger-Feeling, ohne viel Platz auf der Arbeitsfläche einzunehmen – ideal für Familienküchen, in denen ohnehin schon Toaster, Brotdosen und Obstschalen um ihren Platz konkurrieren.

Auch die einfache Bedienung hat uns positiv überrascht. Schon nach kurzer Zeit gehen die einzelnen Handgriffe leicht von der Hand und aus der Kaffeezubereitung wird ein kleines Ritual, das den Start in den Tag angenehm entschleunigt.

Nicht zuletzt überzeugt die Kaffeequalität. Ob Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato – die Lapressa liefert aromatische Ergebnisse und macht Lust darauf, verschiedene Kaffeespezialitäten selbst auszuprobieren.

Und ja: Manchmal ist genau dieser erste Cappuccino des Tages der kleine Luxusmoment, der zwischen Wäschebergen, Hausaufgaben und Familienchaos einfach guttut.

Was man wissen sollte

Zu einem ehrlichen FamilyFlairCheck gehören natürlich auch ein paar Hinweise.

Wer bisher ausschließlich Kaffeevollautomaten genutzt hat, sollte wissen: Eine Siebträgermaschine lebt davon, dass man sich ein wenig mit Kaffee beschäftigt. Besonders der Mahlgrad der Bohnen hat einen großen Einfluss auf das Ergebnis in der Tasse.

Anfangs haben wir verschiedene bereits gemahlene Espressi ausprobiert. Wirklich überzeugen konnte uns die Lapressa jedoch erst mit frisch gemahlenen Bohnen und einem passenden Mahlgrad. Der Espresso schmeckte aromatischer, ausgewogener und entwickelte eine besonders schöne Crema.

Das ist kein Nachteil der Maschine, sondern typisch für klassische Siebträgermodelle. Wer bereit ist, sich ein wenig mit der Zubereitung zu beschäftigen, wird mit einem deutlich intensiveren Kaffeegenuss belohnt.

Unser Zubehör-Tipp

Passendes Zubehör macht die Zubereitung nicht nur einfacher, sondern hilft auch dabei, das Beste aus der Lapressa herauszuholen.

Elektrische Kaffeemühle mit Waage von Tchibo

Frisch gemahlene Bohnen holen das volle Potenzial der Maschine heraus. Besonders praktisch fanden wir die elektrische Kaffeemühle mit integrierter Waage von Tchibo. So lassen sich Mahlgrad und Kaffeemenge präzise einstellen – zwei wichtige Faktoren für einen gelungenen Espresso.

🥛 Edelstahl-Milchkännchen

Wer gerne Cappuccino oder Latte Macchiato trinkt, sollte auch ein passendes Milchkännchen in Betracht ziehen. Es erleichtert das Aufschäumen und sorgt dafür, dass sich der Milchschaum kontrollierter eingießen lässt.

🌱 Caffè Molinari Espresso Perfetto – italienischer Genuss für zuhause

Für unseren Test der Tchibo Lapressa haben wir den Caffè Molinari Espresso Perfetto verwendet. Der original italienische Espresso überzeugt mit einem ausgewogenen Geschmack und feinen Noten von Schokolade und gerösteten Nüssen. Sowohl als kräftiger Espresso als auch in Milchgetränken wie Cappuccino oder Latte Macchiato kommt das Aroma hervorragend zur Geltung.

In Kombination mit der Lapressa entsteht ein stimmiges Duo für himmlischen Kaffeegenuss im Familienalltag, aber auch für alle, die sich italienische Kaffee-Momente nach Hause holen möchten.

Eine Packung Caffè Molinari Espresso Perfetto mit ganzen Kaffeebohnen steht auf einer Holzarbeitsplatte vor einem dunklen Hintergrund. Die Verpackung ist weiß-violett gestaltet und trägt den Hinweis „Tradizione dal 1800“. Der Kaffee eignet sich laut Verpackung besonders für Espresso, Latte Macchiato und Caffè Latte.
Die Kaffeebohnen Caffè Molinari Espresso Perfetto überzeugen mit einer ausgewogenen Röstung und eignen sich besonders für aromatischen Espresso sowie cremige Milchkaffeespezialitäten.

Wer direkt mit der passenden Ausstattung starten möchte, erhält die Lapressa auch als praktisches Profi-Set.

Unser Fazit

Nach mehreren Wochen im Familienalltag hat uns die Tchibo Lapressa überzeugt.

Sie verbindet hochwertiges Design mit einer unkomplizierten Bedienung und bereitet aromatischen Espresso sowie cremige Kaffeespezialitäten mit Milch und Pflanzendrink zu. Sogar Einsteiger finden sich schnell zurecht und können Schritt für Schritt entdecken, wie Mahlgrad, Kaffeemenge und Zubereitung den Geschmack beeinflussen.

In Kombination mit frisch gemahlenen Bohnen – beispielsweise dem Caffè Molinari Espresso Perfetto – entsteht ein stimmiges Gesamtpaket für Familien und Fans italienischer Kaffee-Momente.

Ist die Lapressa damit immer die richtige Wahl? Nicht unbedingt. Wer morgens möglichst schnell per Knopfdruck Kaffee zubereiten möchte, ist mit einem Kaffeevollautomaten wahrscheinlich besser beraten.

Wer dagegen Freude daran hat, sich bewusst ein paar Minuten Zeit für einen richtig guten Espresso oder Cappuccino zu nehmen, bekommt mit der Lapressa eine hochwertige, kompakte und alltagstaugliche Siebträgermaschine zu einem fairen Preis.

Und ganz ehrlich: Natürlich nimmt auch die beste Kaffeemaschine weder den Wäscheberg noch das morgendliche Familienchaos ab.

Aber sie sorgt vielleicht dafür, dass man diesem Chaos mit einer richtig guten Tasse Kaffee ein kleines bisschen entspannter begegnet.