Zwischen Wald, Weinbergen und Wasser begann eine Geschichte, die bis heute von Familie, Gastfreundschaft und echter Verbundenheit geprägt ist.

Es sind oft die leisen Geschichten, die über Jahrzehnte Bestand haben. Geschichten von Menschen, die einen Ort nicht nur bewirtschaften, sondern mit Leben füllen. Von Familien, die mit Mut beginnen, mit Herz wachsen und mit Leidenschaft weiterführen. Genau so eine Geschichte erzählt das Gartenhotel Moser am Montiggler See in Südtirol.

2026 feiert das traditionsreiche Vier-Sterne-Superior-Hotel sein 70-jähriges Bestehen – und blickt dabei nicht nur auf eine beeindruckende Entwicklung zurück, sondern vor allem auf eine Familiengeschichte, die eng mit der Natur Südtirols verwoben ist.

Eine Begegnung, die alles veränderte

Die Wurzeln des heutigen Gartenhotel Moser reichen zurück in die 1950er-Jahre. Damals begegneten sich Walter Moser, Sohn einer Gastwirtsfamilie aus Leifers, und die junge Pilgerin Gisela auf einer Wallfahrt nach Maria Weißenstein. Was als zufällige Begegnung begann, wurde zur Liebesgeschichte – und schließlich zur gemeinsamen Vision eines besonderen Ortes für Reisende und Erholungssuchende.

Walter Moser und die junge Pilgerin Gisela in den 1950er-Jahren.

1956 entdeckte das Paar ein kleines Bauernhaus nahe der Montiggler Seen. Die Lage zwischen Wald, Wasser und Weinbergen faszinierte sie sofort. Sie wagten den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffneten die „Pension Moser“ mit rund 56 Betten.

In einer Zeit, in der Südtirol als Urlaubsdestination immer beliebter wurde, fanden Gäste hier genau das, wonach viele suchten: Ruhe, Natur und eine persönliche Atmosphäre fernab des Massentourismus.

Aufgewachsen zwischen Gästen, See und Wald

Während Walter und Gisela ihre Pension mit viel Hingabe führten, wuchsen ihre drei Söhne Franz, Wolfgang und Bruno mitten im Familienbetrieb auf. Der Montiggler See wurde zum Abenteuerspielplatz ihrer Kindheit, die umliegenden Wälder zum täglichen Entdeckungsraum.

Schon früh halfen die Brüder im Betrieb mit – im Service, in der Küche oder am Empfang. Gastfreundschaft war hier keine erlernte Strategie, sondern gelebter Alltag. Die Pension wurde nicht nur Arbeitsplatz, sondern Lebensmittelpunkt der Familie. Viele Gäste kehrten Jahr für Jahr zurück und wurden über die Zeit selbst Teil dieser besonderen Gemeinschaft.

Gerade diese generationsübergreifende Nähe macht Häuser wie das Gartenhotel Moser bis heute so besonders: Gäste spüren, wenn ein Ort über Jahrzehnte mit echter Hingabe gewachsen ist.

70-Jahre-Gartenhotel-Moser
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Vom Familienbetrieb zum Gartenhotel mit Seele

In den 1980er-Jahren begann das nächste Kapitel der Familiengeschichte. Wolfgang Moser übernahm gemeinsam mit seiner Frau Christine den Betrieb seiner Eltern. Auch ihre Geschichte klingt fast wie aus einem Roman: Christine kam ursprünglich als Zimmermädchen ins Haus – und blieb aus Liebe zu Wolfgang und zu diesem besonderen Ort am Montiggler See.

Gemeinsam entwickelten sie die ehemalige Pension Schritt für Schritt weiter. Aus dem Gasthaus wurde zunächst das Hotel Moser und schließlich das heutige Gartenhotel Moser. Dabei stand nie schneller Luxus im Vordergrund, sondern eine behutsame Entwicklung mit Blick auf Qualität, Atmosphäre und Naturverbundenheit.

Bis heute prägen natürliche Materialien, warme Farben und eine Architektur, die sich harmonisch in die Landschaft einfügt, den Charakter des Hauses. Innen- und Außenräume verschmelzen miteinander, der Garten wird Teil des Urlaubserlebnisses und die Natur bleibt stets Mittelpunkt der Philosophie.

Ein Ort, an dem Erinnerungen entstehen

Was das Gartenhotel Moser seit Jahrzehnten auszeichnet, lässt sich kaum allein in Sternen oder Ausstattung messen. Es ist vielmehr dieses Gefühl von Vertrautheit, das viele Gäste immer wieder zurückkehren lässt.

Manche Familien verbringen hier seit Generationen ihren Urlaub. Aus Begegnungen entstehen Freundschaften, aus Aufenthalten Erinnerungen. Das Hotel ist über die Jahre zu einem Ort geworden, der Geschichten sammelt – leise, persönlich und echt.

Wolfgang und Christine Moser führen das Haus bis heute mit jener Mischung aus Bodenständigkeit und Weitblick, die familiengeführte Hotels oft so einzigartig macht. Für sie bedeutet Gastgeberschaft weit mehr als Hotellerie – sie verstehen ihr Haus als Ort der Begegnung und des Ankommens.

Die Planung eines modernen Solebeckens mit neuen Ruhebereichen und zusätzlichen Grünflächen im namensgebenden Garten.

70 Jahre Gartenhotel Moser: Die Zukunft bleibt naturverbunden

Zum 70-jährigen Jubiläum setzt das Gartenhotel Moser neue Akzente. Der bisherige Außenpool wird zu einem modernen Solebecken umgestaltet, zudem entstehen neue Ruhebereiche und zusätzliche Grünflächen im namensgebenden Garten.

Gleichzeitig bleibt das Haus seiner Philosophie treu: Nachhaltigkeit, Naturverbundenheit und persönliche Gastfreundschaft stehen weiterhin im Mittelpunkt.

Eingebettet zwischen den beiden Montiggler Seen und umgeben von Südtiroler Waldlandschaften verbindet das Gartenhotel Moser heute modernen Komfort mit jener Wärme, die nur Familienbetriebe über Generationen hinweg bewahren können.

Und vielleicht liegt genau darin das Geheimnis solcher Orte: Sie erzählen nicht nur ihre eigene Geschichte – sondern werden Teil der Geschichten ihrer Gäste.