Geschichten hören statt auf Displays starren – immer mehr Eltern wünschen sich Alternativen zur täglichen Bildschirmzeit. Doch wie können Kinder spannende Medien erleben, ohne ständig auf Smartphone, Tablet oder Fernseher zu schauen? Wir haben mit Timo Dries, Mitgründer und CEO der Berliner Tiny Monster GmbH sowie Mitentwickler des neuen Audioplayers GALAKTO, über Medienkonsum, Fantasie und die Bedeutung von Hörspielen gesprochen.

GALAKTO auf einen Blick

Bevor wir mit Timo Dries über Medienkonsum, Fantasie und Bildschirmzeit sprechen, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Audioplayer selbst. GALAKTO wurde speziell für Familien entwickelt und setzt bewusst auf Einfachheit statt Reizüberflutung.

✔ Tragbarer Audioplayer, perfekt für zu Hause und unterwegs
✔ Einfache Bedienung – auch für jüngere Kinder
✔ Über 300 verschiedene Hörspiele aus allen Themenrichtungen und laufend neue Releases
✔ Bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit
✔ Nutzung über Lautsprecher oder Kopfhörer

Kinder brauchen nicht noch mehr Bildschirme

Digitale Medien gehören heute ganz selbstverständlich zum Familienalltag. Ob Smartphone, Tablet oder Fernseher – Kinder wachsen in einer Welt auf, in der Bildschirme nahezu überall präsent sind. Dabei geht es vielen Eltern gar nicht darum, digitale Medien grundsätzlich zu verbieten. Vielmehr wünschen sie sich einen bewussten und ausgewogenen Umgang damit.

Genau hier setzt GALAKTO an. Der Audioplayer wurde entwickelt, um Kindern spannende Geschichten und Musik zu ermöglichen – ganz ohne Bildschirm, WLAN oder App.

Kinder lieben Geschichten, Musik und Figuren. Aber nicht alles, was Kinder lieben, muss direkt über einen Bildschirm laufen“, erklärt Timo Dries.

Weniger Reize, mehr Ruhe

Kinder sind heute täglich einer Vielzahl von Eindrücken ausgesetzt. Blinkende Displays, kurze Videos, Autoplay-Funktionen und ständig neue Inhalte fordern ihre Aufmerksamkeit.

Für Timo Dries war deshalb schnell klar, dass GALAKTO bewusst einen anderen Weg gehen soll.

„Wir wollten ein Produkt entwickeln, das Kinder ernst nimmt, aber nicht permanent um ihre Aufmerksamkeit kämpft.“

Statt ständig neuer Reize bietet ein Hörspiel einen ruhigen Gegenpol. Es begleitet Kinder beim Spielen, Kuscheln oder Einschlafen, ohne sie visuell zu überfordern.

Warum Hörspiele die Fantasie fördern

Während beim Fernsehen oder auf dem Tablet bereits alle Bilder vorgegeben werden, entstehen sie beim Zuhören im eigenen Kopf.

Genau darin sieht Timo Dries einen der größten Vorteile von Hörspielen:

„Ein Hörspiel lässt mehr im Kopf passieren. Das Kind hört Stimmen, Geräusche und Musik – aber die Bilder entstehen selbst.“

Viele Kinder malen dabei, bauen mit Lego, basteln oder spielen die Geschichten anschließend nach. Hörspiele regen die Fantasie an und schaffen Raum für eigene Ideen.

Medien ja – aber bewusst

Im Interview macht Timo Dries deutlich, dass er digitale Medien keineswegs verteufeln möchte. Sie gehören heute selbstverständlich zum Alltag vieler Familien.

Entscheidend sei vielmehr, bewusst Alternativen anzubieten.

„Viele Eltern sagen uns, dass sie gar nicht grundsätzlich gegen Medien sind. Sie suchen einfach etwas, das sich besser anfühlt“, erzählt er.

Gerade der tägliche Streit um „nur noch eine Folge“ oder „noch fünf Minuten“ koste viele Familien viel Energie. Audioangebote könnten hier eine entspanntere Alternative sein.

Warum GALAKTO auf WLAN und Apps verzichtet

Eine Besonderheit von GALAKTO ist das bewusst einfache Bedienkonzept. Das Gerät funktioniert komplett ohne WLAN, Internet oder Smartphone-App.

Kinder stecken einfach einen Hörspiel-Token ein und können sofort loshören – ohne Registrierung, Streaming oder zusätzliche Einstellungen.

Für Timo Dries spielt dabei auch der Datenschutz eine wichtige Rolle.

„Kinder haben aus unserer Sicht ein Recht auf Datenhoheit. Sie müssen nicht bei jedem Produkt automatisch Teil irgendeines digitalen Systems werden.“

So bleibt das Hörerlebnis einfach, sicher und unabhängig vom Smartphone der Eltern.

Langeweile ist wichtig

Ein weiterer Punkt, der Timo Dries besonders am Herzen liegt, ist die Bedeutung von Ruhe und Langeweile.

„Langeweile hat zu Unrecht einen schlechten Ruf“, sagt der Vater von vier Kindern.

Gerade in ruhigen Momenten entstehen oft die kreativsten Ideen. Kinder denken sich eigene Geschichten aus, bauen Fantasiewelten oder beschäftigen sich selbst – Fähigkeiten, die im hektischen Alltag manchmal zu kurz kommen.

Kein schlechtes Gewissen wegen Medien

Auch Eltern, die sich Sorgen um den Medienkonsum ihrer Kinder machen, möchte Timo Dries beruhigen.

Perfekte Lösungen gebe es nicht.

Viel wichtiger sei es, gemeinsam Regeln zu finden und bewusst zu entscheiden, welche Medien genutzt werden.

Manchmal brauchen Eltern einfach zehn Minuten Ruhe. Die Frage ist dann eher, womit das Kind diese zehn Minuten verbringt.“

Geschichten, die Kinder begleiten

Mit GALAKTO möchte Tiny Monster Familien eine einfache Möglichkeit bieten, Geschichten, Musik und Hörspiele ohne zusätzliche Bildschirmzeit zu erleben.

Das Ziel ist kein technisches High-End-Gerät, sondern ein unkomplizierter Begleiter für den Familienalltag – zuhause genauso wie unterwegs.

Oder wie Timo Dries es zusammenfasst:

„Kinder brauchen keine komplizierte Technik, um in Geschichten einzutauchen. Sie brauchen gute Inhalte, Figuren, die sie lieben, Musik, Fantasie und manchmal einfach ein bisschen Ruhe.“

Fazit: Weniger Bildschirm kann mehr sein

Digitale Medien werden auch künftig ein fester Bestandteil des Familienlebens bleiben. Umso wichtiger sind Angebote, die Kindern bewusste Pausen vom Bildschirm ermöglichen.

Hörspiele fördern Fantasie, Kreativität und Konzentration und laden Kinder dazu ein, ihre eigenen Bilder im Kopf entstehen zu lassen. GALAKTO zeigt, dass moderne Technik nicht immer mit mehr Bildschirmzeit verbunden sein muss – sondern auch dabei helfen kann, Familien kleine Inseln der Ruhe im oft hektischen Alltag zu schenken.

Weitere Informationen zum Audioplayer, den Hörspielen und allen verfügbaren Figuren findet ihr unter: www.galakto.com


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